Mittwoch, 10. Oktober 2012

Die kleinsten Bauern

haben die größten Kartoffeln.
Alte Bauernregel. Wusstet ihr noch nicht?
Ich gebe zu, ich war auch etwas erstaunt, als die Liese "ihre" Kartoffel aus der Erde zog.
Die Erntezeit in unserem Garten ist nun vorbei (nur der Winterapfel trägt noch). Und so haben wir am Wochenende unser eigenes kleines Erntedankfest gefeiert.
Zum Abendessen gab es Mais und Kartoffeln mit Butter und Salz. Mit Schale. Ganz Bio. Nur mit dem eigenen Kompost gedüngt.


Hier ist unsere kleine Ausbeute. "Seinen" großen Kolben hat unser Großer gleich in Sicherheit gebracht, nachdem die Kinder festgestellt haben, dass die auch roh unheimlich lecker sind... *gg*
Die Bohnen sind die allerletzten Reste und ich hoffe, wir können aus den Samen neue ziehen.


Nun zu unserem kleinesten Bauern:
Ich habe in meinem Leben noch nie so eine große Kartoffel gesehen. Und das will was heißen, denn als Studentin habe ich in einem Grillrestaurant gejobbt und durfte unter anderem die riesigen Grillkartoffeln wickeln...
Unsere gesamte Ausbeute war ein guter Topf voll. Und das alles war der Ertrag von vier stinknormalen Kartöffelchen (die fünfte hat sich verzupft, da haben wir nicht mal die Mutterkartoffeln wiedergefunden - hat scheinbar jemand anderem gemundet. *g*)

Wir haben es uns jedenfalls auch gut schmecken lassen. Und man merkte den Kindern an, dass auch sie das Essen als etwas ganz besonderes empfunden haben. Sie fanden es nur sehr bedauerlich, nun ein Jahr auf die nächste Ernte warten zu müssen...
Ich ehrlich gesagt auch!

Kommentare:

  1. Ui, quasi eine Kartoffel für 4? Lach....
    Die sieht echt groß aus.

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  2. Wow! Das nenne ich mal "Riesenkartoffel". Tolle Ernte habt ihr da gemacht. Und bis nächstes Jahr geht die Zeit so schnell rum :-)

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